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Das Potential der Rotation

Rotationsachsen werden bereits in CNC-Fräsen oder Lasern angewandt. Sie ermöglichen eine deutlich größere Vielfalt an zu bearbeitenden Bauteilen, bzw. Formenvielfalt. Diese Verfahren sind jedoch subtraktiv, während der 3D-Druck additiv ist. Und das erklärt auch, warum bis jetzt noch keine Rotations-3D-Drucker zum Einsatz kamen: denn worauf soll man drucken?

Roto-Druckrohling

Die Druckunterlagen für den Rotations-3D-Druck werden an einem herkömmlichen 3D-Drucker gefertigt. Sie bestehen aus Aufnahmen an beiden Seiten, die lediglich mit Stützstruktur mit dem Zylinder in der Mitte verbunden sind. So können sie nach dem Druck leicht wieder entfernt werden.

Druckprozess

Der vorbereitete Druckrohling wird in den 3D-Rotoprinter eingespannt und der Druck wird gestartet. Nach Beendigung des Drucks kann das Objekt entnommen und die Aufnahmen entfernt (abgebrochen) werden.

Beispiele


Vergleich herkömmlicher und 3D-Rotodruck

Vor- und Nachteile

+höhere Stabilität der Druckteile

+Materialersparnis durch weniger Stützstruktur

+bessere Oberflächen durch weniger Stützstruktur

+große Formenvielfalt

+Zeitersparnis beim Drucken (da Rohling schon da)


-herkömmlicher Drucker erforderlich für Rohlinge

-Nischenprodukt – lohnt sich nur bei bestimmten Formen

Der 3D-Rotoprinter in Aktion

VideoRotoprinter.mp4

Über mich

Mein Name ist Jonas Duteloff und ich habe den 3D-Rotoprinter im Rahmen meines Industriedesign-Studiums an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle entwickelt. Das Projekt Beyond the Lab beschäftigte sich mit der besseren Zugänglichkeit von Technologie. Seitdem versuche ich in meiner Freizeit den 3D-Rotoprinter weiter zu verbessern. Mein Bachelor-Studium habe ich inzwischen abgeschlossen und sammle im Moment praktische Erfahrung im Rahmen eines Praktikums bei Prusa Research in Prag.